Zum Thema finanzielle Unterstützung für Schulveranstaltungen hat uns der Landeselternverband diese Übersicht zur Verfügung gestellt: 

Ø beim „Bundesministerium für Bildung und Frauen (bmbf)“: https://www.bmbf.gv.at/schulen/befoe/schuelerunterstuetzung.html

Ø beim „Landesschulrat für Tirol“: http://www.lsr-t.gv.at/de/content/beihilfen-und-stipendien-service

Ø das entsprechende Formular SUB für mind. fünftägige und längere Schulveranstaltungen (Schulschiwochen, Landschulwochen, Sprachreisen , Projektwochen udgl. ) ist auch hier zu finden (durchklicken oder / bzw. im Dateianhang):  http://schuelerbeihilfen.bmukk.gv.at  - die Suche ist in mehreren Sprachen möglich!

Ob man zum Ausfüllen mancher Teile dieser Formulare eine Steuerberaterausbildung braucht, ist nicht so ganz klar. Dass damit nur ein Bruchteil der tatsächlichen Gesamtkosten dieser Veranstaltungen abgedeckt wird, ist leider auch eine Tatsache

Trotzdem bitten wir darum,  dieses Mail an die Eltern in den Klassen mit solchen Veranstaltungen weiterschicken!

Der Ordnung halber weisen wir nochmals darauf hin, dass es immer wieder zu Problemen mit mehrtägigen Schulveranstaltungen durch unvollständige  Information an die Eltern seitens von Schulen gibt. Es wird teils subtiler Druck auf Familien ausgeübt, die ihre Kinder von solchen oft recht teuren mehrtägigen Veranstaltungen (Schiwochen, Landschulwochen, Projektwochen, Sportwochen, Sprachwochen udgl.) abmelden wollen (…. geht nicht,  ….darf man nicht,  …..kann man nicht   udgl.).

 

Dazu stehen in der Schulveranstaltungsverordnung (zu finden unter https://www.bmbf.gv.at/schulen/recht/info/ib_5_schulrecht_6039.pdf?4dzi3h ), der maßgeblichen Richtlinie für solche Veranstaltungen neben dem § 13 und § 45 Schulunterrichtsgesetz, diverse Klarstellungen. Einige  wesentliche Aussagen sind:

Ø Keine Teilnahmepflicht besteht, wenn die Schüler oder Schülerinnen im Rahmen einer Schulveranstaltung außerhalb des Wohnortes übernachten müssen. In diesem Fall bedarf die Nichtteilnahme an der Schulveranstaltung keiner weiteren Begründung.

Ø Gemäß Schulveranstaltungsverordnung dürfen Schulveranstaltungen nur durchgeführt werden, wenn für die nicht teilnehmenden Schüler und Schülerinnen Ersatzunterricht angeboten werden kann.

Ø Die Nichtteilnahme an einer Schulveranstaltung darf den Schülern und Schülerinnen bei der Beurteilung nicht zum Nachteil gereichen.

 

Ø Klassen- bzw. Schulforum und Schulgemeinschaftsausschuss haben bei Fragen der Planung von Schulveranstaltungen in jedem Fall Beratungsrecht. Entscheiden können die genannten Gremien welche Arten mehrtägiger Schulveranstaltungen durchgeführt werden und wie viel sie kosten dürfen.

Ø Da die Kostenfrage bei der Planung eine grundlegende Rolle spielt, muss das Schulforum  bzw. der Schulgemeinschaftsausschuss von der Schulleitung über die Budgetsituation der Schule und über die für Schulveranstaltungen bereitstehenden Mittel (auch über finanzielle Mittel aus Werbung und Sponsoring) genau informiert werden.

Ø Eine Schulveranstaltung darf nicht durchgeführt werden, wenn auch nur ein einziger der angeführten Punkte zutrifft (siehe Seite 13 der Schulrechtinfo).